BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Linkenheim-Hochstetten

Ergebnis der Landtagswahl 2022 im Wahlkreis Bretten

Direktkandidat*in Partei Stimmen in %
Andrea Schwarz GRÜNE 32,0
Ansgar Mayr CDU 23,0
Christian Jung FDP 8,3

Für uns im Landtag - Andrea Schwarz

Abgeordnete für den Wahlkreis 30 | Bretten

"Liebe Wählerinnen und Wähler, liebe Bürgerinnen und Bürger, mit 27,5 Prozent sind wir Grüne mit unserem Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum ersten Mal überhaupt im Wahlkreis Bretten stärkste Partei geworden. 22.346 Mal wählten die Bürgerinnen und Bürgern im Wahlkreis die Grünen und setzten damit ein Zeichen für eine ökologische, weltoffene und solidarische Politik. Ich danke Ihnen herzlich für das Vertrauen, welches Sie mir persönlich durch die hohe Zustimmung bei der Landtagswahl haben zuteil werden lassen. Ich bin für das Ergebnis sehr dankbar und sehe es als Verpflichtung für die Zukunft an, mich mit aller Kraft für die Interessen des Wahlkreises einzusetzen. Ihre Andrea Schwarz"

Andrea Schwarz

  • ist Sprecherin der Landtagsfraktion für Entwicklungspolitik und Bevölkerungsschutz
  • ist Mitglied des Europaausschusses und des Innenausschusses
  • setzt sich im Oberrheinrat für eine bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Frankreich, der Schweiz und Deutschland ein.

 

Kontakt 

www.andrea-schwarz-gruene.eu

 

Büro Bretten

Melanchthonstraße 36

75015 Bretten

Telefon: 07252/ 971 88 66

Mail: andrea.schwarz@remove-this.gruene.landtag-bw.de

 

Büro Stuttgart

Konrad-Adenauer-Straße 12

70173 Stuttgart

Telefon: 0711/ 20 63 6114

Mail: andrea.schwarz@remove-this.gruene.landtag-bw.de

 

Politisiert durch ihre Kinder

„Auch die Geburt meiner Kinder hat mich politisiert“, sagt Andrea Schwarz. Da sei ihr bewusst geworden, dass sie politisch aktiv werden müsse, um eine ökologischere und sozial gerechtere und friedvollere Welt zu verwirklichen, eine Welt frei von Diskriminierung. Seit 1999 sitzt sie im Gemeinderat von Oberderdingen und ist seit 2011 Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Alexander Salomon. Nun tritt sie erneut als Kandidatin im Wahlkreis Bretten an.

Die grün-rote Regierung habe Baden-Württemberg ökologischer und weltoffener gemacht, freut sich die medizinische Fachkraft. Mit dem Ende der Studiengebühren und der Einführung der Gemeinschaftsschule gibt es im Land jetzt mehr Bildungsgerechtigkeit. Auch die ökologische Agrarwende ist auf einem guten Weg. Weitere Themen von Andrea Schwarz sind der Tierschutz und eine klimafreundliche Energiewende. Die bisherigen Erfolge will sie in den nächsten fünf Jahren weiterführen.

Andrea Schwarz wurde Mitglied der Grünen, weil sie besonders die friedenspolitischen Ansätze und der Kampf gegen Atomkraft ansprachen. Heute engagiert sie sich in der Flüchtlingshilfe und ist außerdem Mitglied bei Greenpeace.

Schluss mit Einweg-Plastik. Tipps für den Alltag und einen bewussteren Umgang mit Ressourcen

Man kennt die Bilder aus dem Fernsehen: Fische, die sich im Plastikteppich im Ozean tummeln, Müll an tropischen Stränden. Doch das Problem mit dem Plastikmüll betrifft nicht nur weit entfernte Urlaubsziele. Am Straßenrand und in Bachläufen sammeln sich Fastfood-Verpackungen und Co. Während der Corona-Pandemie haben To-Go-Verpackungen stark zugenommen und überfüllen die öffentlichen Mülleimer. Doch seit dem 3. Juli 2021 ist nun Schluss mit den Plastik-Einweg Artikeln wie Styroporbecher, Trinkhalme und Einweg-Geschirr: Die Europäische Union verbietet die Produktion und den Verkauf dieser und weiterer Kunststoffprodukte.

Doch jede*r kann etwas gegen steigende Müllberge tun. Wenn wir unseren Tagesablauf durchgehen, entdecken wir einige Punkte, an denen wir Verpackungen sparen können. Starten wir mit der morgendlichen Dusche: Shampoo und Duschgel-Flaschen lassen sich leicht durch „feste Shampoos“ oder Duschseifen ersetzen. „Diese Seifen sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Haut. Sie kommen ohne Mikroplastik und Silikone aus, die oft in flüssigen Haarshampoos enthalten sind“, so Andrea Schwarz MdL.

Wenn wir aus dem Haus gehen, möchten wir in der Bäckerei um die Ecke vielleicht einen Kaffee kaufen. Wer dabei seinen wiederverwendbaren Becher mitnimmt, hilft so auch der Umwelt. In vielen Bäckereien und Cafés bekommt man bereits wiederverwendbare Becher, die beim nächsten Besuch einfach wieder aufgefüllt werden können.

Auf dem Wochenmarkt können Gemüsenetze genutzt werden. Diese Netze sparen die dünnen Kunststofftüten ein, die es sonst an der Gemüsetheke gibt.

Nach dem Abendessen haben wir uns so, schon eine Menge Müll eingespart.

Haben Sie auch noch Ideen um Verpackungsmüll zu sparen? Nutzen Sie noch Plastikverpackungen und wie finden Sie das Verbot von vielen Plastik-Einweg Artikeln? Ich freue mich über Rückmeldungen an andrea.schwarz@remove-this.gruene.landtag-bw.de .

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Solidarpakt für die Sportvereine im Land

Am 16. Februar 2021 hat die grün-geführte Landesregierung eine Aufstockung des Solidarpakts zur Förderung von Sportvereinen beschlossen. Zusätzliche 18 Millionen Euro jährlich werden unseren durch die Pandemie in Mitleidenschaft gezogenen Vereinen zukommen, unter anderem auch für Übungsleiter*innen und Sportschulen. Zudem hat sich die grüne Fraktion im Landtag mit ihrem Koalitionspartner auf ein einmaliges Hilfspaket von 40 Millionen Euro für den Sportstättenbau geeinigt.

Der Sport ist ein wichtiges Bindeglied in der Gesellschaft, er verbindet Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe. Ich bin mir dieser wichtigen Funktion bewusst und will sicherstellen, dass unsere Sportvereine in der Region in der Krise vom Land unterstützt werden. In der Pandemie fällt bei Vereinen teilweise das gesamte Angebot weg, doch die Kosten für Hallen und Vereinsheime laufen weiter – darüber hinaus fehlt nun schon ein ganzer Jahrgang an Nachwuchs. Umso wichtiger ist es, dass wir mit diesem Solidarpakt die Förderungen für die nächsten Jahre sicherstellen und nun die Details im Dialog mit den Vereinen und Verbänden an die Bedürfnisse anpassen.

Wie steht es um Ihren Sportverein? Wie versuchen Sie die Pandemie zu meistern? Haben Sie Kinder, denen der wöchentliche Sport fehlt? Ich freue mich über Rückmeldungen und Anmerkungen, bitte an andrea.schwarz@gruene.landtag-bw.de.

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Handwerk in und nach der Pandemie

Das Handwerk leidet wie andere Branchen in der Corona-Pandemie. Deshalb habe ich mich mit Handwerkern aus der Region und meinem Kollegen Martin Grath, handwerkspolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion aus Heidenheim zu einem digitalen Austausch getroffen, um über die Probleme und Perspektiven des Handwerks in Zeiten von Corona zu sprechen.

Schnell zeigte sich, dass das Handwerk sehr unterschiedlich von der Krise betroffen ist.  Die Handwerker bemängeln vor allem die schlechte Kommunikation der Coronaverordnungen durch das Wirtschaftsministerium. Neben den temporären Problemen wurden strukturelle Forderungen gestellt, wie die Gleichsetzung der dualen Ausbildung mit dem universitären Abschluss.

Martin Grath verwies auf Maßnahmen wie die Meistergründungsprämie und das Projekt „Frauen im Handwerk“, die beide dazu dienen, Handwerksberufe attraktiver zu machen und dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Die Meistergründungsprämie ist ein Zuschuss für Jungmeister, sie soll die Werkstattgründung oder -Übernahme erleichtern und damit das mittelständische Rückgrat unserer Wirtschaft erhalten.

Wie nehmen Sie das Handwerk vor Ort wahr? Sind sie vielleicht selbst von der Krise betroffen und haben eine geringere Auftragslage? Ich freue mich über Ihre Rückmeldung und Anmerkungen an andrea.schwarz@gruene.landtag-bw.de.

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Eine Schule für alle (Abschlüsse)

Wie lernen unsere Kinder am besten? Seit Jahren und Jahrzehnten ist die Organisationsform unserer Schulen eines der Topthemen in Baden-Württemberg. Harte Kämpfe, die teilweise bis heute nicht geklärt sind. 2012 kam unter der ersten grün-geführten Landesregierung eine neue Schulform nach Baden-Württemberg: Die Gemeinschaftsschule. Unter einem Dach sollen hier Kinder länger gemeinsam lernen. Bis zur zehnten Klasse wird nicht unterschieden, welchen Weg ein Kind einschlagen soll, niemand wird einfach aussortiert. Für unsere Schulen im ländlichen Raum ist die Gemeinschaftsschule eine Standortgarantie. Das Angebot des gegliederten Schulsystems hätte hier an vielen Stellen keine Zukunft gehabt. Heute wissen wir: Die Einführung der Gemeinschaftsschule war der richtige Schritt. 2018 haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass Gemeinschaftsschulen unter bestimmten Voraussetzungen eine Oberstufe einführen können und damit vom qualifizierten Hauptschulabschluss bis zum Abitur alle Schulabschlüsse anbieten können. Ab dem Schuljahr 2021/22 werden es acht Gemeinschaftsschulen im Land sein, die eine Oberstufe haben. Von Konstanz über Karlsruhe bis hin zu kleinen Gemeinden wie Wutöschingen im Landkreis Waldshut. Das zeigt: Eine Gemeinschaftsschule mit Oberstufe ist überall denkbar, besonders auch im ländlichen Raum.

Was denken Sie? Ist die Gemeinschaftsschule auch ein Projekt für Ihre Gemeinde? Und bietet die Oberstufe an Gemeinschaftsschulen eine gute Möglichkeit, das Abitur auch vor Ort abzulegen?

Ich freue mich auf Ihre Antwort an andrea.schwarz@gruene.landtag-bw.de.

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Gerade in der Pandemie kommt es auf die europäische Solidarität an

Wie lösen wir Krisen eigentlich am besten? Lokal, regional, national oder global? Lange haben wir uns zu sehr auf das Nationale konzentriert. Wir dachten wir leben in einer Welt, an dessen Grenzen Pandemien, geflüchtete Menschen und der Klimawandel einfach Halt machen. Heute wissen wir: Dem ist nicht so.

1963 beendete der Élysée-Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich eine lange Zeit des Hasses und der Feindschaft. Mit dem 2019 geschlossenen Aachener Vertrag wollen Deutschland und Frankreich ihre Freundschaft wiederbeleben. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Partnerschaft lautet die Kernbotschaft des Vertrages. Als Land Baden-Württemberg und als Kommunen im Grenzgebiet des Mittleren Oberrhein profitieren wir von Europa wie kaum eine andere Region. Wir bringen deshalb die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken zwischen Deutschland und Frankreich wieder auf den Weg, schaffen administrative Hindernisse im deutsch-französischen Wirtschaftsraum ab, und denken Hochwasserschutz am Rhein multinational.

In der Corona-Pandemie haben wir gezeigt: Solidarität geht auch europäisch. Wir haben viele Coronapatient*innen aus dem Elsass aufgenommen, als das französische Gesundheitssystem drohte zu kollabieren. Solidarität und Freundschaft wächst von unten. Viele Städte und Gemeinden pflegen kommunale Partnerschaften mit französischen Kommunen. Vereine und Schulen in der Region kennen Austauschprogramme und gemeinsame Projekte – auf diesem Fundament bauen wir Europa auf. Nur so, nur gemeinsam werden wir auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie überwinden, nur gemeinsam schaffen wir es, den Klimawandel einzudämmen und das 1,5 Grad Ziel zu erreichen.

Was bedeutet für Sie die deutsch-französische Freundschaft, wie pflegen Sie in unserem grenznahen Raum Ihre Kontakte über den Rhein, gerade in der Pandemie. Ich freue mich auf Ihre Antworten an andrea.schwarz@remove-this.gruene.landtag-bw.de.

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Tierwohl

Das Wohl von Tieren rückt immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Viele Verbraucher*innen möchten keine Produkte mehr kaufen oder gar essen, für deren Produktion Tiere nicht artgerecht gehalten wurden. Große Lebensmittelkonzerne und Discounter kommen diesem Wunsch zum Teil entgegen und gründen eigene Labels, um Verbraucher*innen zu zeigen, dass Tiere artgerecht gehalten werden und Landwirt*innen für die artgerechte Haltung fair entlohnt werden. Da dies auf Freiwilligkeit beruht, erfüllt der Großteil der Fleischprodukte noch nur geringe Anforderungen – das Tierwohl steht nicht im Vordergrund. Dem muss auf Bundesebene abgeholfen und verpflichtende Standards eingeführt werden. Kosmetikfirmen werben schon lange damit, dass ihre Produkte ohne Tierversuche hergestellt werden.

Anders sieht es noch immer in Wissenschaft und Forschung aus; hier werden Tiere noch immer zu Forschungszwecken getötet. Mit der Novelle des Landeshochschulgesetzes hat die grün-geführte Landesregierung dies geändert. Im Detail bedeutet dies, dass zukünftig in Baden-Württemberg keine Tiere mehr für die wissenschaftliche Lehre getötet werden dürfen, wenn es gleichwertige Lehrmethoden und Lehrmaterialien gibt und die mit dem Studium bezweckte Berufsbefähigung nicht beeinträchtigt wird.

An der Situation in der Forschung ändert die Novelle des Landeshochschulgesetzes nichts. Tierversuche zu Forschungszwecken an den Hochschulen des Landes bleiben weiterhin erlaubt.

Mit der Novelle des Landeshochschulgesetzes wird die Freiheit und Unabhängigkeit von Lehre und Forschung nicht eingeschränkt. Sie schafft eine Option, Tierwohl in der wissenschaftlichen Lehre zu berücksichtigen.

Was bedeutet Tierwohl für Sie? Finden Sie Versuche mit lebenden Tieren und Forschung an extra für den Forschungszweck getöteten Tieren notwendig? Achten Sie beim Kauf darauf, dass Standards fürs Tierwohl eingehalten werden? Schreiben Sie mir Ihre Antworten an andrea.schwarz@remove-this.gruene.landtag-bw.de.

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