BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Linkenheim-Hochstetten

Artenvielfalt in Linkenheim-Hochstetten fördern, Bewerbung um die Teilnahme an dem Projekt „Natur nah dran“

 

 

"Natur nah dran" ist ein Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt im Siedlungsraum. Insekten spielen eine unersetzliche Rolle für die Aufrechterhaltung ökologischer Zusammenhänge, sie sind Nahrung für Vögel, Fledermäuse, Amphibien oder Reptilien. Sie bestäuben fast alle Wild- und Kulturpflanzen und sie zersetzen, d.h. beseitigen, Pflanzenreste und Tierleichen. Das Projekt "Natur nah dran" bietet ein kluges, durchdachtes Konzept, um sich für diese faszinierenden Tiere einzusetzen. Auch der Wohnwert in der Kommune wird durch das Anlegen von naturnahen, artenreichen Wildblumenwiesen gesteigert. Der Nutzen an dem Projekt "Natur nah dran" liegt vor allem in der Begleitung und Unterstützung durch Fachleute, begleitender Öffentlichkeitsarbeit sowie der Schulung der Bauhofmitarbeiter. Eine Beteiligung von Schülern im Rahmen der Projekttage ist denkbar sowie die Einbindung von Kindergartenkindern. Unser Antrag wurde einstimmig angenommen.

 

 

Unser Antrag

14.11.2018

Die Gemeinderäte Siggi Fischer, Margot Reibelt und Mike Hammann stellen folgenden Antrag:

Die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten möge die Einrichtung und Pflege von sogenannten Bienen-weiden veranlassen. Sie möge sich bewerben um die Teilnahme an dem Projekt „Natur nah dran“, des NABU Baden-Württemberg und des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Das Projekt soll unabhängig von einer Förderung durchgeführt werden.

Überblick

 

Am 29.10.2018 waren die Gemeinderäte Siggi Fischer, Margot Reibelt, Mike Hammann sowie weitere Vertreter der Grünen, der Leiter des Bauhofs sowie Mitarbeiter des Bauhofs bei einer Präsentation des Projekts bei Herrn Bürgermeister Möslang. Das Projekt wurde präsentiert von Herrn Scholer, dem ehemaligen Leiter des Bauhofs der Gemeinde Walzbachtal. Er zeigt insbesondere auf, wie die Einbeziehung der Kinder in das Projekt erfolgen kann. „Natur nah dran“ ist ein Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt im Siedlungsraum. Von 2016 bis 2020 unterstützt der NABU jährlich zehn Kommunen bei der Umwandlung von jeweils bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen oder blühende Wildstaudensäume. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. Bewerben können sich alle Kommunen im Land – egal wie groß oder klein sie sind. Bewerbungsschluss für 2019 ist der 31.12.2018. Alle erforderlichen Informationen und Unterlagen sind zu finden unter dem Link baden-wuerttemberg.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/naturnahdran/

 

Module der Förderung
  • Schulungen für kommunale Bedienstet
  • Planung und Realisierung von naturnahen Flächen
  • Pflanz- und Saatgut sowie sonstige Materialien
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit sowie Workshops

Die Kosten für diese Module werden gefördert durch eine Zuwendung in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro. Für Linkenheim-Hochstetten rechnen wir mit Kosten in Höhe von 5.000 bis 10.000 €, je nach Umfang des Projektes.

Begründung

Insekten spielen eine unersetzliche Rolle für die Aufrechterhaltung ökologischer Zusammenhänge, sie sind Nahrung für Vögel, Fledermäuse, Amphibien oder Reptilien. Sie bestäuben fast alle Wild- und Kulturpflanzen und sie zersetzen, also beseitigen, Pflanzenreste und Tierleichen. Das Projekt „Natur nah dran“ bietet ein kluges, durchdachtes Konzept, um sich für diese faszinierenden Tiere einzusetzen, durch das Anlegen von naturnahen, artenreichen Wildblumenwiesen. Auch der Wohnwert in der Kommune wird dadurch gesteigert. Für uns liegt der Nutzen an dem Projekt „Natur nah dran“ vor allem in der Begleitung und Unterstützung durch Fachleute, sowie der Schulung der Bauhofmitarbeiter. Auch eine Beteiligung von Schülern im Rahmen der Projekttage ist denkbar sowie die Einbindung von Kindergartenkindern. Wir würden uns freuen, wenn in Linkenheim-Hochstetten die Artenvielfalt aktiv gefördert würde.

 

 

Die Gemeinderäte

Siggi Fischer

Margot Reibelt

Mike Hammann